Willkommen bei nemo kids

Unser spezielles Therapieprogramm für Kinder mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen

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Physiotherapie für Kinder

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nemo kids ist unser besonderes Therapieprogramm für Kinder mit schwerwiegenden körperlichen Einschränkungen

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medius kids

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Innovatives modulares Behandlungskonzept

Für Babys und Kleinkinder mit neurologischen Störungen, zur Integration von motorischen Bewegungen in den Alltag für ein selbstbestimmtes Leben.

nemo - Neuromotorische Rehabilitation

"nemo" steht für Neuromotorische Rehabilitation und ist unser modulares Behandlungskonzept. Dieses Konzept wurde speziell für Kleinkinder und Säuglinge mit neurologischen Störungen entwickelt. Das Training basiert hierbei auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über motorisches Lernen und wie Bewegungsabläufe im Alltag verankert werden können. Durch das gezielte Training von alltagsrelevanten Bewegungen, soll Ihr Kind gefordert und animiert werden, diese in seine alltäglichen Bewegungsabläufe zu übernehmen. Hierbei wird die Hilfe von dritten Personen schrittweise reduziert, um so die Autonomie des Kind zu erreichen.

by medius physiotherapie

nemo kids

Neuromotrische Rehabilitation

Unsere Therapie richtet sich an Kinder mit besonderen Indikationen. Sie können also überprüfen, ob die nemo kids Therapie für Ihr Kind in Frage kommt. Sollte dies nicht der Fall sein, beraten wir Sie dennoch gerne weiter oder behandeln Ihr Kind nach Möglichkeit in unserer Physiotherapie Praxis für Kinder.

Indikationen

Unsere Therapie richtet sich an Patienten mit folgenden Indikationen. Allen Diagnosen liegt ein unvollständiger oder gar gänzlich fehlender Bewegungsplan zugrunde.

Spastische diplegische Zerebralparese
G80.1

Infantile hemiplegische Zerebralparese
G80.2

Zerebralparese

G80.3

zum Beispiel:

  • Hemiparese
  • Di- /Tetraparese
  • Dystonieparese
  • Ataxieparese

 

Ataktische Zerebralparese

G80.4

Spina Bifida

G05.0 - G05.7

Hirnblutungen (nicht-traumatisch)

P52.0 - G52.9 bei Geburtsverletzung P10.0 - P10.9

Plexusparesen

G54.0 - G54.9

Trisiomie (überwiegend 21)
Q91.0 - Q91.7

Neurologische Syndrome

Indikationsschlüssel:

F80. - F83

  • Hypotonien
  • Myopathien
  • Arthrogrypose
  • Floppy Child

    Wenn Ihr Kind an einer der aufgeführten Krankheiten leidet, verlieren Sie keine Zeit und melden sich bei uns für weitere Informationen. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto höher sind die Erfolgsaussichten! 
    Kontakieren Sie uns jetzt!

    Damit unser Therapieprogramm "nemo kids" von den gesetzlichen Krankenkassen korrekt abgerechnet werden kann, ist darüber hinaus eine bestimmte Verordnung des behandelnden Arztes notwendig. Wenn Sie möchten, dass die Arzthelfer*innen Ihre Heilmittelverordnung korrekt ausfüllen, zeigen Sie Ihnen bitte dieses Dokument zur Unterstützung.

    Die Therapieziele

    Die mit Ihnen während der Behandlung besprochenen Therapieziele und Maßnahmen, werden dann im zweiten Schritt engmaschig mit Ihrer/Ihrem behandelnden Ärzt_in besprochen. Somit können auftretende Veränderung bei Bedarf rechtzeitig an die neuen Fähigkeiten Ihres Kindes angepasst werden.  Durch langjährige Erfahrung sind uns viele häufig auftretende Nebendiagnosen (bsp. Deformitäten, Kontrakturen etc.) bei neurologischen Grunderkrankungen bekannt, welche zusätzlich behandelt und überwach werden.

    Vermeidung motorischer Barrikaden

    Falsch erlernte Bewegungsmuster verhindern die Entwicklung weiterer motorischer Etappenziele. Diese sogenannten motorischen Barrikaden sind nur sehr schwer zu überwinden. Mögliche Bewegungsmuster, die zu einer solchen Barrikade führen sind  z.B

    • Rollen als Fortbewegung
    • über den Rücken vorwärts schieben
    • "Porutschen"
    • Robben (einarmig oder militärisch)
    • Kniegang
    • zu früh eingesetzte Hilfsmittel

    Vermeidung von Deformitäten

    Durch einen inkompletten Bewegungsplan können bei Ihrem Kind stark einschränkende Deformationen entstehen. Der Therapieplan sieht von vornherein die Vermeidung folgender Deformationen vor:

    • Hüftplattendeformität
    • zu steil gestellter Oberschenkelhals
    • Bein- und Armlängenunterschiede
    • Skoliose
    • Schädelassymmetrien
    • Spitz-, Klump- oder Hackenfüße

    Vermeidung von Kontrakturen

    Das Antrainieren oder Tolerieren motorischer Barrikaden kann zu bleibenden Bewegungseinschränkungen von Gelenken führen. Diese sogenannten Versteifungen oder auch Kontrakturen, lassen sich im schlimmsten Fall nur noch operativ beheben. Durch  automatisierte, zielgerichtete Bewegungsabläufe lässt sich dieses Risiko maßgeblich senken.

    Vermeidung von Verkürzungen

    Erkrankte Kinder sind oft stark in ihren motorischen Fähigkeiten eingeschränkt und gewöhnen sich daher häufig ein Schonverhalten an, welches zu gefährlichen Muskelverkürzungen führen kann. Wir achten deshalb besonders darauf, dass folgende Symptome nicht bei Ihrem Kind auftreten:

    • Biceps humeri (kein Handstütz)
    • Ischiocruralmuskulatur (kein Langsitz)
    • Triceps surae (kein freier Stand, auch "Spitzfuß")
    • Tibialis anterior (kein freier Stand, auch "Hackenfuß)

    Förderung von Autonomie

    Das altersgerechte Spielen steht bei uns im Vordergrund, denn die daraus resultierende Motivation wird von uns für gezieltes motorisches Training eingesetzt. Die dadurch erzielten ausgiebigen Wiederholungen, lassen sich schneller  in Automatismen umwandeln.  Ihr Kind entwickelt dabei einen Bewegungsplan, welcher genauso im Alltag umgesetzt werden kann. Zudem führt die Förderung eines eigenständigen Bewegungsplans zu einer verbesserten Sprachentwicklung.

    Reduktion von Hilfsmitteln

    Wir vermeiden das verfrühte Einsetzen von Hilfsmitteln wie Stehständern, Roll- und Therapiestühlen, Rollatoren etc., da diese durch ihre erzwungene Passivität schneller zu Deformitäten, Verkürzungen oder Kontrakturen führen und somit das motorische Lernen maßgeblich verhindern.

    Unterstützung

    Wir unterstützen gezielt den Prozess der motorischen Entwicklung Ihres Kindes, durch eigens auf das Krankheitsbild abgestimmte Therapieschritte und einen individuell ausgearbeiteten Bewegungsplan. Man darf sich von einer physiotherapeutischen Behandlung keine Wunder versprechen, doch unser Programm kann einen Beitrag dazu leisten, dass Ihr Kind ein selbstbestimmteres Leben führen kann.

    Einsatz von Orthesen

    Das motorische Lernen ist nicht leicht und bedarf daher meist mehr Unterstützung als die Hände unserer Therapeut_innen. Individuell angepasste Orthesen und Schuhe vereinfachen den Lernprozess des Gehens und helfen Ihrem Kind dabei, das nächste Etappenziel zu erreichen. Wir arbeiten daher eng mit spezialisierten Orthopädietechniker_innen zusammen. Bei Fragen hierzu kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

    Gezielte Kontrolle

    Wir kontrollieren in regelmäßigen Abständen die trainierten Maßnahmen und deren weitere Umsetzbarkeit durch die gegebenen Möglichkeiten im häuslichen Umfeld, wodurch Voraussetzungen für motorisches Lernen auch außerhalb der Therapie geschaffen werden.

    Cave

    Bedenken Sie immer: Einmal falsch gelernte Bewegungsmuster können nur schwer gelöscht werden, wodurch die Speicherung und Verinnerlichung eines neuen Bewegungsplans erschwert oder gar vollständig verhindert werden!

    Motorische Etappenziele

    • Kopf in die Mitte
    • Hand-Mund-Hand-Koordination
    • Unterarmstürz
    • Drehen
    • Mit gestreckten Armen spielen
    • Handstütz
    • Kreiskriechen
    • Krabbeln
    • Langsitz
    • Stehen mit Festhalten
    • Laufen mit Festhalten
    • Frei stehen

    Am Ende der Therapie steht das finale Etappenziel - Ihr Kind soll die Möglichkeit erhalten, frei zu laufen.

    Freies Laufen

    Orientiert an den motorischen Entwicklungsschritten wird das individuelle Therapiekonzept mit modularen Therapiemaßnahmen aufgebaut.

    Die Therapiemaßnahmen

    Folgende Maßnahmen wenden wir an, um mit Ihrem Kind auf die oben genannten Ziele hinzuarbeiten.

    Galileo Training

    Mit Galileohantel und Galileoplatte:

    • Steigerung von Muskelkraft
    • Verhindern von Muskel- und Knochenschwund

    Dehnung & Faszientechniken

    Vermeidungen von Verkürzungen und Kontrakturen.

    Aufgabenorientiertes Training

    Aufgabenstellung durch Start- und Zielvorgabe zur Verbesserung von isolierten und globalen Bewegungsmustern.

    Handmotorisches Training

    Gezieltes Training der Feinmotorik der Hand und darüber hinaus Förderung der bi- und/ oder unilateralen Bewegungen.

    Laufband

    Hohe Wiederholungszahlen möglich, Steigerung von Kondition und Verbesserung von Gangphasen (Schrittlänge/ -breite).

    Botulinumtoxin

    Die unterstützende Behandlung mit Botulinumtoxin durch den Arzt verbessert die Beweglichkeit und die funktionelle Aktivität. Hierdurch können die Kinder (neu) erlernte Bewegungen leichter in den Alltag integrieren und die Anzahl der Wiederholungen erhöhen. Zudem wird die Gefahr von Verkürzungen und Kontrakturen deutlich reduziert.

    Die Behandlungsmodule

    Wir wählen die Behandlungsmodule abhängig von dem motorischen Entwicklungsstand des Kindes mit dem obersten Minimalziel "Stehen und Festhalten" oder das Optimalziel "Freies Laufen". Je nach Automatisierung der Motorik werden Module ergänzt oder Module ausgetauscht. Immer vorhanden sind die Module "Galileo Training" und "Dehnung/ Faszientechnik".

    Haus- und Kitabesuche

    Um das motorische Lernen Ihres Kindes auch zu Hause zu fördern und das in der Behandlung Gelernte in den Alltag zu integrieren, leiten wir Sie und Ihre Familie in einzelnen Fällen auch zu Hause oder in der Kita an.

    Eine Behandlungseinheit bei nemo kids setzt sich aus unterschiedlichen Therapiemodulen zusammen, um das Kind bestmöglich und ganzheitlich zu behandeln und zu fördern.

    • 15 %

      Galileotraining®

      Therapeutische Vibration

    • 20 %

      Handmotorisches Training

    • 20 %

      Dehnung/ Faszientechniken

    • 25 %

      Aufgabenorientiertes Training

    • 20 %

      Erarbeitung des nächsthöheren motorischen Etappenziels

    Qualitätsmanagement

    • Befundaufnahme & Dokumentation

      ...des Behandlungsverlaufs nach einheitlichen Richtlinien mit Hilfe standartisierter Verfahren, je nach Indikation.

    • Qualitätssicherung

      ...durch Videodokumentation der motorischen Etappenziele oder gravierender Verschlechterungen von orthoädischen Voraussetzungen mit Hilfe folgender Tests (Auszug):

      • GMFM (Gross Motor Function Measure)
      • AHA (Assisting Hand Assessment)
      • Münchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik
      • Winkelmessungen (Gelenkstellungen/ -ausmaße)
      • MFP (Muskelfunktionsprüfung/ Krafttest)
      • Timed Up and Go
    • Regelmäßige Abstimmung

      ...mit Ärzten_innen, Logopäden_innen, Ergotherapeuten_innen, Orthopädietechnikern_innen.

    Therapiedauer

    Therapiedauer

    • Optimaler Therapiezeitraum

      Der optimale Therapiezeitraum hängt von der Lernfähigkeit des kindlichen Gehirns (Plastizität) ab und sollte bei Kindern zwischen dem ersten und dem zweiten Lebensjahr bei fünf Anwendungen pro Woche liegen, um optimale Fortschritte zu erzielen.

    • Dauer einer Anwendung

      Abhängig von der Belastbarkeit des Kindes dauert eine Anwendung zwischen 30 und 60 Minuten.

    • Grundsätzliches

      Die Therapie ist unter Beachtung der individuellen Bedürfnisse des Kindes angelegt. Der Therapieerfolg ist wesentlich abhängig von den folgenden Merkmalen:

      • Diagnose und Schwere der Behinderung
      • Zeitpunkt des Therapiebeginns
      • Compliance des Umfeldes des Kindes

    Kooperation mit Ärzten

    • Behandlungen durch Botulinumtoxin

      • Unterstützung/ Erleichterung beim Erreichen der motorischen Etappenziele
      • Unterstützende Operationen, wie bspw. selektive dorsale Rhizotomie

        (Rückenmarks-OP > Reduktion der Spastizität, vorwiegend der unteren Extremitäten, durch gezielte Nervendurchtrennung im Rückenmark), Ulzibat-Methode (minimal invasive Muskel- Faszien-OP)

    • Früherkennung

      ...von Hüft-, Knie- oder Wirbeldeformationen durch rechtzeitige Röntgenuntersuchungen und engmaschige Kontrollen (bei Auffälligkeiten alle sechs bis zwölf Monate).

    Wir freuen uns über Ihr Interesse! 

    Bei einem akuten Fall verlieren Sie am Besten keine Zeit und melden sich direkt bei uns! Wir vermitteln Ihnen den frühest möglichen Termin! Sie erreichen uns unter:

    Telefon: 030 55 655 445

    info@medius-kids.de

    Oder aber Sie verwenden direkt das Formular zur Terminvereinbarung.

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    Praxis am Adenauer Platz

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    • 101

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